Wohzimmermöbel früher und heute
Was ist sieht man vor seinem geistigen Auge, wenn man vier Wänden und einem Dach ein wirkliches Zuhause zu machen gedenkt? Keine Frage: Ein Wohnzimmer. Da werden Bilder wach vom gemeinsamen Musikhören mit dem ersten Plattenspieler oder man überlegt, welchen Film man sich am Abend mit dem Partner ansehen möchte. Das Herz eines jeden Hauses ist das Wohnzimmer. Selbst in 1-Zimmer Apartments gibt es immer auch einen Wohnbereich, den man meist an der Couch erkennt. Erkennungsmerkmal der “guten Stube” war einst eine Feuerstelle wie Kachelofen oder Kamin. Als Zentralheizungen noch nicht weit verbreitet waren, wurde es im Winter kalt in der Wohnung. Mollig warm war es aber im Wohnzimmer. Denn es ist der zentrale Ort, an dem Familie und Freunde zusammenkommen. Die Gestaltung und Einrichtung des Wohnzimmers war schon seit jeher ein wichtiger Punkt.
Wohnzimmermöbel waren mehr, als nur Gebrauchsgegenstände und die Kinder wurden erzogen, niemals auf den Couchtisch zu steigen oder gar im Regal herum zu klettern. Als Zeichen der Wertschätzung bat man Besucher in die “gute Stube”.
In unserem Jahrhundert erkennt man ein Wohnzimmer am Sofa und vor allem am Fernseher. Aber auch Bücher, Stereoanlagen und Videorecorder gehören ins Wohnzimmer. Diese Geräte haben ihren Platz meist in einer Wohnwand. Allerdings haben die wuchtigen Schränkwände inzwischen ein etwas altbackenes Image. Eine bessere und vor allem weniger erdrückende Wirkung erzielt man mit Sideboards und Regalen, die man frei bewegen kann. So kann man ein vollkommen neues Raumgefühl kreieren.
Eine Konstante sind aber die Polstermöbel geblieben, auf die niemand verzichten will. Eine Evolution gab es aber bei den Formen und Farben, die heute angeboten werden. Heute gibt es weit mehr als das geblümte Monstrum von Couch. Vom Klassiker bis zur völlig Innovation bieten Sofas, Sessel, Liegen, Hocker oder Sitzkissen heute jedem die freie Wahl. Damit der Strom an Neuheiten nicht abreißt, lassen Möbeldesigner ihren Ideen immer wieder freien Lauf. Und so läuft es natürlich nicht nur bei den Polstermöbeln ab. Jeder Einrichtungsgegenstand, der man im Wohnzimmer verwenden kann, existiert auch als Designermöbel. Möbelhäuser müssen aber stark selektieren und können vieles einfach nicht anbieten. Eine schier undendliche Auswahl findet man natürlich in den Weiten des WWW. Die Entscheidung für oder wieder ein Sideboard von erlesener Qualität oder einen witzig designten Couchtisch trifft hier in vielen Fällen auch nicht mehr nur der Blick auf den letzten Kontoauszug. Und auch die Hacken ablaufen bei der Suche nach dem passenden Tisch zum Regal muss hier niemand mehr, weil die meisten Seiten eine Auswahl nach “Themen” ermöglichen.
Ob man sich zu Hause wohlfühlen kann, hängt also zu einem großen Teil von der Einrichtung und Gestaltung des Wohnzimmers ab. Neben den Möbeln an sich zählt dazu auch die Dekoration. Um das Gesamtbild zu perfektionieren kann man sich einer Auswahl an Bildern, Lampen, Vasen und Co. bedienen. Natürlich entscheidet jeder selbst, wie er sein Wohnzimmer ausstatten möchte. Aber einige Gemeinsamkeiten sind doch zu erkennen. Zum einen müssen Wohnzimmermöbel in jedem Fall gemütlich sein. Auch die Qualität muss stimmen. Zum anderen sollten sie aber auch schön anzusehen sein. Etwas zu betrachten, das man als schön und harmonisch empfindet, fördert die Ausschüttung von Glückshormonen. Und man darf nicht vergessen, dass das Wohnzimmer auch “repräsentativ” sein sollte. Hier kann man seinen persönlichen Geschmack zeigen. Und einen Gast auf ein muffelndes Sofa zu verfrachtet, während der Bretterverschlag namens Regal über seinem Kopf beinahe zusammenbricht zeugt nicht gerade von einem guten Stil. Schönheit liegt aber am Ende doch im Auge des Betrachters und jeder einzelne muss für sich wissen, ob er ein wirres Chaos als Mobiliar oder eine stilvolle und stimmige Einrichtung im Wohnzimmer haben möchte.
Für wenig Geld das Eigenheim verschönern
Es gibt viele, die in den eigenen 4 Wanden mal gerne so richtig auf den Putz hauen würden und so einiges in dem tristen Eigenheim verändern möchten. Da soll zunächst einmal zum Beispiel die triste Raufasertapete runter und neue Tapete in warmen Farben an die Wände kommen, oder der alte Teppich modernem Laminat weichen. Gemäß derzeitigem Trend würden dann formgerecht auch gleich die alten schwerfälligen Möbel wie der massive Eichenschrank, der Holztisch und die Sofa-Garnitur aus dem Wohnzimmer weichen und Platz machen für leichte, elegante Möbel, die ihrem Design gemäß sicherlich auch einen Kunstpreis hätten gewinnen können.
Allerdings nützt die Gestaltung im Inneren alles nichts, wenn das Haus an anderer Stelle einer baufälligen Ruine gleicht – seien es nun extreme Probleme wie Schimmelbefall im Speicher, der nicht gut genug belüftet wird und an einigen Stellen sogar leckt, oder auch Kleinigkeiten wie eine knarrende Heizung oder unschöne Armaturen, die dringend ersetzt werden sollten. Aber Armaturen kaufen kostet ebenso wie die Besorgung sämtlicher anderer Materialien Geld, noch mehr allerdings, als wenn man Handwerker anstellt, deren Unternehmen meistens für solche Arbeiten mehr Geld verlangen, als man selbst investieren kann. Dementsprechend ist Eigeninitiative gefragt – man kann beispielsweise mal abseits der oftmals überteuerten Baumärkte im Internet oder lokalen Händlern nach Möbeln, Armaturen oder anderen benötigten Einrichtungsgegenständen fragen. Das spart Geld und ermöglicht es einem unter Umständen sogar, noch eher den eigenen Geschmack bei der Einrichtung des Eigenheims treffen zu können, da man im Internet beispielsweise eine weitaus größere Auswahl hat. Wenn dann das Haus renoviert ist, steht einer liebevollen Umdekorierung auch nichts mehr im Wege.
Gardinenstangen als langfristige Investition in die Wohnatmosphäre
Die wenigsten Leute machen sich Gedanken über die Gardinenschienen, die sie in ihrer Wohnung haben. Oftmals werden sie von den Vormietern übernommen, denn die Funktionalität soll schließlich gegeben sein, und die Optik steht – wenn überhaupt – an zweiter Stelle. Dabei wird oft übersehen, dass auch eine Gardinenstange durchaus als Deko-Element für einen Raum dienen kann.
Längst gibt es nicht mehr nur die Standardversionen Gardinenschiene Weiß oder Gardinenstange aus Alu. Es werden verschiedenste Materialien und Designs angeboten, beispielsweise Stangen mit verschnörkelten Enden oder dergleichen.
Oftmals scheuen sich die Leute auch, die Vorhangstangen auszuwechseln, weil sie keine allzu begabten Heimwerker sind und fürchten, dass so ein Wechsel mit größeren Mühen verbunden ist. Dabei gibt es im Internet zahlreiche Anleitungen, wie man einfach und problemlos auch als ungeübter Handwerker die Gardinenstange austauschen kann. Die nötigen Löcher in der Wand sind in den meisten Fällen schon vorhanden, was die Anbringung einer neuen Stange oder Schiene weiter erleichtert.
Auch ist zu bedenken, dass so eine Vorhangstange eine langfristige Anschaffung ist. Es ist nichts, was man sich regelmäßig neu kaufen müsste – warum sollte man sich also nicht ein schönes, hochwertiges Exemplar aussuchen, das ganz dem eigenen Geschmack entspricht und zur restlichen Einrichtung des Zimmers passt?
Unabhängig davon, welches Material oder welche Farbe man bevorzugt, ob man die Stange für den Innen- oder Außenbereich benötigt – Baumärkte und diverse Online Shops haben eine große Auswahl an verschiedenen Modellen, sodass jeder fündig werden sollte.