Tiere

Gesundes Hundefutter

Gesunde Ernährung spielt nicht nur für den Menschen eine große Rolle, sondern für Tiere ganz genauso. Gerade bei Hundefutter sind in den letzten Jahren gehäuft Zweifel hervor getreten, wenn es um die Zusammensetzung von Fertigfutter aus der Dose oder in Form von Trockenfutter ging. Nicht nur dass die Zusammensetzung häufig durch einen viel zu hohen Anteil von oft auch noch minderwertigem Getreide keineswegs artgerecht für den von Natur aus fleischfressenden Hund ist, nein, es wurden auch immer öfter mangelhafte Produkte im Tierfutter nachgewiesen, wie zum Beispiel unverdauliche Abfallprodukte, die auf diese Weise gewinnbringend verarbeitet wurden.
Auch Zusatzstoffe, wie beispielsweise das künstlich hergestellte Vitamin K 3, das für den Verzehr von Menschen strikt verboten ist, da es als stark krebserregend gilt, wird in Tierfutter ohne Rücksicht auf die eventuellen Konsequenzen verarbeitet, da es wesentlich kostengünstiger ist, als das natürliche Vitamin K 1, welches es ersetzen soll. Kein Wunder also, dass immer mehr Hunde unter Krankheiten leiden, die es vor nicht allzu langer noch gar nicht bei Tieren gab. Ähnlich wie bei den Menschen, nehmen auch bei den Hunden die sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie etwa Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, immer stärker zu. Hinzu kommt, dass das Hundefutter häufig zu fett ist oder nicht bedarfsgerecht verfüttert wird, so dass ein Großteil der Hunde in Deutschland unter Übergewicht zu leiden hat. Wer seinen Hund liebt und respektiert und ihm ein artgerechtes, gesundes Leben ermöglichen will, sollte also gesteigerten Wert darauf legen, ihm gesundes Hundefutter zukommen zu lassen, welches am besten ganz individuell auf die Rasse, das Alter und die jeweiligen Lebensbedingungen des geliebten Vierbeiners abgestimmt ist.

Schleppleinentraining – Training mit dem Hund

Ein vorbildliches Hilfsmittel beim Hunde erziehen ist die Schleppleine. Jene kann Ihrerseits verschiedenartig genutzt werden. Viele Hundehalter kennen Schleppleinentraining durch Hörensagen, aus der Hundeschule oder dem TV.
Was genau ist eine Schleppleine? Gibt es unterschiedliche Merkmale bei den Schleppleinen? Wozu kann ich eine Schleppleine bei der Erziehung von meinem Vierbeiner anwenden? Wie funktioniert eigentlich Schleppleinenausbildung?
Schleppleinen werden aktuell von vielen Hundeschulen und Hundetrainern als Beihilfe für die variabelsten Aufgaben genutzt. Begonnen bei der Übung von Grundkommandos wie “Platz” und “Sitz” auf Abstand, bis hin zur Jagdhundeausbildung oder bei der Rettungshundetraining, dazu später mehr.
Sie freunden sich mit dem Gedanken eine Schleppleine zu kaufen an und sind von Seiten der Vielfalt erschlagen? Welche Schnur für welchen Hund?
Im Grunde differiert man in zwei Schleppleinenlängen (Quelle: www.schleppleine.info):
Gängig sind fünf Meter lange Schleppeinen (größtenteils aus Nylonschnur) und 10m Schleppleinen, bei denen die Materialauswahl deutlich größer ist. An einer Schleppleine ist lediglich ein Karabiner, keine Ösen oder andere Längenverstellgelegenheiten. Einige Schleppleinen besitzen auf der anderen Seite eine starke Handschlinge, die entsprechend Gebrauch eher vernünftig oder auch als hinderlich empfunden wird.
Bei dem Erwerb der Schleppleinen sollten Sie sich nach dem Gewicht und der Größe Ihres Lieblings richten. Ein 3 Kilo schwerer Pekinese würde eine 10 Meter  Biothane-Schleppleine eher als enorm störend verspüren und wäre bei der Ausbildung durch die Schleppleine eher stark unglücklich. Wohnt bei Ihnen ein 25kg kräftiger Dalmatiner, möglicherweise ein Junghund der vor Lebensfreude fast umkommt, wäre die 5 Meter lange Schleppleine aus Nylonschnur auf keinen Fall empfehlenswert.
Für die Welpenerziehung sind Schleppleinen ebenfalls tendenziell nicht zu empfehlen. Direkt zu Beginn sollte man an der festen Bindung zwischen Hundeführer und Hund wirken. Junge Hunde sind sehr anhänglich und folgen Ihnen meist ohne Anstrengungen, die Schleppleine würde den Vierbeiner eher ablenken.
Denken Sie auch an die erhöhte Verletzungsgefahr, wenn Sie Ihren Kleinen an die Schleppleine nehmen sollten. Das Skelett Ihres Hundes ist außerordentlich zart und unmittelbar in der Anfangsphase des Schleppleinentrainings ist sehr wohl der ein oder andere ungewollt auf die Schnur getreten. Bei einem Welpen könnte dies irreparabele, körperliche Schäden zur Folge haben.
Die 2. Faustformel bei der Belehrung zu dem Schleppleinentraining ist: Bitte benutzen Sie für den Vierbeiner immerzu ein gut passendes Geschirr beim Schleppleinentraining. Schleppleine und Halsband ist ein generelles Tabu! Hundetrainer die Schleppleinenausbildung am Halsband offerieren sollten Sie Ihrem Liebling zuliebe meiden.
Durch ein Hundegeschirr wird der Druck besser über den  Korpus des Hundes verstreut, auch wenn ein Ausrutschen mit Geschirr genauso unangenehm ist – sehr wohl aber auf keinen Fall lebensgefährlich. Geschirr gibt es in den variabelsten Farben, Formen und Ausführungen sowie selbstverständlich in vielen Preiskategorien. Am besten nehmen Sie Ihren Vierbeiner bei dem Erwerb mit und probieren mit ihm zusammen vielfältige Ausführungen an.